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Berufsunfähigkeitsversicherung
Kostenloser Online vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung
| Die "Berliner" Kürzungen machen den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, insbesondere für jüngere Personen, die nicht über eine genügende Grundabsicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung verfügen, aber auch für Hausfrauen, Auszubildende, Studenten unumgänglich. Sie ist der Schutz davor im Extremfall nicht Sozialhilfeempfänger zu werden. Selbst Versicherungskritiker bestätigen die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. |
Berufsunfähigkeit (BU)
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Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der privaten Haftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung. Wer nicht privat vorsorgt, riskiert nach einer schweren Krankheit oder einem schlimmen Unfall den finanziellen Abstieg, insbesondere wenn eine Familie zu versorgen ist. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei weitem nicht aus, den Lebensstandard zu sichern. |
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Hohes Risiko
Das Risiko berufsunfähig zu werden, ist nicht gering: Ein Fünftel bis ein Viertel jedes Jahrgangs kann wegen gesundheitlicher Probleme irgendwann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten.
Der jüngste Jahrgang, der ausgewertet ist, wurde im Jahr 1939 geboren. Von den Arbeitnehmern aus diesem Geburtsjahrgang haben sich 22 Prozent berufsunfähig gemeldet, bevor alle 2004 in die Altersrente eintraten. Im Durchschnitt wurden diese Arbeitnehmer im Alter von fünfzig Jahren invalide. |
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Psyche als Hauptauslöser
Die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit werden durch vier Krankheitsgruppen ausgelöst. Dabei fällt auf, dass die psychischen Erkrankungen mittlerweile für Frauen wie für Männer der häufigste Grund einer Berufsunfähigkeit sind. Dafür geht die Anzahl der Fälle von Berufsunfähigkeiten wegen Herz-Kreislauf-, Muskel- und Skelett-Erkrankungen immer weiter zurück. |
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| Psychische Erkrankungen waren 2004 in 30 Prozent der Fälle Auslöser einer Berufsunfähigkeit. Rückenerkrankungen waren zu 19 Prozent der Auslöser. In knapp 15 Prozent der Fälle war es Krebs, elf Prozent gehen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. Im Vergleich dazu: Nur 2,5 Prozent der Berufsunfähigkeiten in 2004 wurden durch einen Unfall ausgelöst. |
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Geringe gesetzliche Leistungen
Arbeitnehmer haben den gesetzlichen Anspruch auf eine so genannte Erwerbsminderungsrente. Diese wird von der Deutschen Rentenversicherung (früher BfA LVA) gezahlt. |
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Die gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten richten sich nach der Höhe des bisherigen Einkommens - fallen generell aber niedrig aus. Die gesetzlichen Rentenkassen zahlen im Schnitt knapp 700 Euro pro Monat als volle Erwerbsminderungsrente. Vorausgesetzt, man ist gesundheitlich sehr angegriffen. Wer weniger stark geschädigt ist und noch Teilzeit arbeiten kann, bekommt nur eine halbe Erwerbsminderungsrente. Diese beträgt im Schnitt rund 400 Euro.
Versorgungslücke berechnen
Eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung ist absolut notwendig, aber sie ist teuer. Deswegen sollte man sich im ersten Schritt darüber klar werden, wie groß die Versorgungslücke ist, also wie hoch die monatliche Berufsunfähigkeitsrente ausfallen sollte. |
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| Die eigene Versorgungslücke wird grob folgendermaßen berechnet: Man nimmt das Netto-Einkommen und zieht davon alle Einnahmen ab, die man neben dem Arbeitseinkommen hat. |
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Das Ergebnis, die Versorgungslücke, ist der Betrag, den man als Berufsunfähigkeitsrente versichern sollte, um im Notfall den heutigen Lebensstandard zu halten.
Preise vergleichen
Der Preis einer BU-Versicherung hängt von vier Kriterien ab:
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Alter |
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Gesundheitszustand |
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Geschlecht |
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Beruf |
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Frauen melden sich statistisch betrachtet etwas häufiger berufsunfähig als Männer. Deswegen müssen Frauen einen höheren Beitrag zahlen. Die einzelnen Berufe teilen die Versicherer in so genannte Berufsgruppen ein.
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